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Das Niassa-Reservat ist eines der größten Waldökosysteme der Welt. Es hat einen komplexen und reichhaltigen Bestand an Pflanzen und Tieren. 50 % der Region ist von „Miombo“, einem Savannenwald bedeckt. Im Miombowald gibt es 21 verschiedene Vegetationszonen und 191 verschiedene Arten von Bäumen und Pflanzen.
Trotz vieler Jahre des Krieges verfügt der Wald immer noch über ein erstaunlich reiches und vielfältiges Wildleben. Neben Antilopen leben hier Büffel, Elefanten, Löwen, Leoparden und Zebras. Von besonderem Interesse sind dabei die endemischen Arten des Streifengnus und des Böhmzebras. Gerade Wildtiere werden allerdings durch Überbewirtschaftung natürlicher Ressourcen, destruktive Subsistenzwirtschaft, unangepasste Landwirtschaft und unkontrollierte Besiedlung bedroht.
Ohne eine angepasste Bewirtschaftung des Waldes wird dieses einzigartige Naturerbe des Miombo-Waldes weiterer Zerstörung schutzlos ausgeliefert. Die Implementierung von angepasster Waldbewirtschaftung und Wiederaufforstungsprogrammen kann nun den negativen Folgen der bisherigen Entwicklung entgegenwirken.
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