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Die fortschreitende Zerstörung der natürlichen
Ressourcen und die damit verbundene Degradierung (Nährstoffauswaschung
der Böden) gehören zu den gravierendsten Problemen Latein-
amerikas.
Sie manifestieren sich in zunehmender Entwaldung, Bodenerosion
und Bodendegradierung, Verschlechterung der Verfügbarkeit
und Qualität von Wasser, Überschwemmungen der Tallagen,
Sedimentation von Bewässerungssystemen sowie der Reduzierung
der Artenvielfalt in der Region.
In den meisten Regionen sind in erster Linie ein wachsender
Bevölkerungsdruck und die nicht standortgerechte Landnutzung
(in Michoacan der Maisanbau) für die so genannte Desertifikation
oder Landverödung verantwortlich.
Insbesondere Kleinbauern weichen zunehmend auf periphere
und ökologisch gefährdete Standorte sowie ungeeignete
Bewirtschaftungsformen und -methoden aus.
Um dieser Entwicklung mit Methoden entgegenzuwirken, die
eine sinnvolle Lösung für Mensch und Natur darstellt,
unterstützt Fair Travel das Aufforstungsprojekt zur Erhaltung
der Bodenfruchtbarkeit in Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden
und der Landesanstalt für Geophysik, die weit reichende
Daten für eine sozialökologisch sinnvolle Landnutzungsplanung
erarbeitet hat.
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