Die Bewohner der Projektregion werden für ihre Arbeit entlohnt. Ihr Einkommen erhalten sie für die Aufforstung, die Pflege und die langfristige Bewirtschaftung des Waldes. Nach 3 Jahren haben sich die Setzlinge in kleine Bäumchen verwandelt, die jetzt mehr Licht und auch Boden benötigen. Aus diesem Grund werden bereits nach 3 Jahren etwa 10-15% des Baumbestandes ausgedünnt.
Diese Bäumchen können von der Gemeinde nun kommerziell verwendet werden, wobei für jeden geschlagen Baum 10 neue Setzlinge gepflanzt werden. Damit beginnt der Zyklus einer nachhaltigen Waldwirtschaft, die wir in Deutschland seit Anfang des 19. Jahrhunderts sehr vorbildlich und erfolgreich praktizieren. Unser Ansatz bedeutet also die Schaffung von Perspektiven für die Menschen auf dem Lande, damit sie durch unsere Hilfe autark ihr Leben bestreiten können. Dadurch leistest unser Engagement einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der ländlichen Armut. Wir möchten der zwangsläufigen Flucht in die großen Städte entgegenwirken, welche durch ihren steigenden Bedarf an Rohstoffen einen hohen Druck auf die Landbevölkerung und ihren Lebensraum ausüben. |