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MDG


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Die Weltentwicklungsziele der UN

Mit der Millenniumserklärung vom September 2000 haben sich 189 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen einhellig auf fundamentale Werte für die internationalen Beziehungen im 21. Jahrhundert verständigt. Darin bekräftigen die Regierungen ihren Willen, die Welt zu einem friedlicheren Ort zu machen, Entwicklung zu fördern und Armut zu bekämpfen, die gemeinsame Umwelt zu schützen, die Menschenrechte sowie die Grundsätze der Demokratie und guter Regierungsführung zu achten.

Im Jahre 2001 wurden dann die armutsorientierten Aussagen der Millenniumserklärung in acht Entwicklungszielen zur Reduzierung der Armut mit Unterzielen und Indikatoren präzisiert, die Millennium Development Goals. Niemals zuvor hat sich die Weltgemeinschaft in einem so breiten Konsens auf gemeinsame Ziele und einen Zeitplan für Entwicklung und partnerschaftliche Zusammenarbeit verständigt. Für die Entwicklungs-Zusammenarbeit wurde damit ein klar formulierter Bezugsrahmen geschaffen: Fortschritte in den Partnerländern und die Beiträge der bi- und multilateralen Geber werden künftig daran gemessen, inwieweit sie dazu beitragen, die Millennium Development Goals zu erreichen.

Inzwischen haben Millenniumserklärung und die Millennium Development Goals begonnen, die internationalen Beziehungen zu verändern. Wegen ihrer einfachen Verständlichkeit und klaren Schwerpunktsetzung auf wenige, direkt armutsrelevante, Wirkungsbereiche zeigen die MDG eine hohe entwicklungspolitische Wirksamkeit. Das Neue an den Millennium Development Goals ist die klare Verpflichtung von Partnerländern und Gebern zu konkreten und zeitlich begrenzten (2015) Ergebnissen der Reduzierung von Armut zu kommen.